slider Dez 2022
Shadow

Impuls zur Jahreslosung 2026

Am Anfang des neuen Jahres steht ein Wort vom Ende der Bibel. In der Offenbarung des Johannes. Ein Jahr lang wird es uns begleiten, das Wort der Jahreslosung 2026: 

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! 

In einer großen Vision schaut Johannes auf das Ende der alten Welt und das Kommen der neuen. Schön wärs möchte man sagen. Denn auf der Welt ist manches im Argen. Aber trotz vollmundiger Reden ist nichts passiert, was die verfahrene Situation nachhaltig ändern könnte. Also ist unser Wort nichts mehr als eine billige Vertröstung? Gott selbst stellt sich vor als der Schöpfer und der Vollender. „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.“ So wie Gott in der Geschichte seines Volkes gehandelt hat, für dieses Volk da war, es geführt und bewahrt hat, so wird er das auch in Zukunft tun. So wie er die Erde geschaffen hat, so wird er auch einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. (Lesen Sie unser Wort einmal im Zusammenhang Offenbarung 21,1-7) Und in Jesus Christus hat er damit begonnen. Er ist als Mensch auf die Erde gekommen, um Gottes guten Willen für die Menschen zu bezeugen. Das hat er gelebt und dafür stand er ein. 

Die Offenbarung des Johannes ist ein dramatisches Buch. Aber es beschreibt kein Weltuntergangsszenario, sondern hält die Hoffnung auf Verwandlung und Vollendung der Welt hoch. Denn der, der die erste Welt ins Leben gerufen hat, der wird auch einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. So hoffen wir darauf, dass am Ende nicht das Chaos, der Untergang, sondern Gottes neue Welt steht. Das will uns den Mut geben, den wir brauchen.

                                                                  Pfr. i.R. Peter Zahn